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Holz ist ein idealer, organischer Werkstoff. Seit Jahrtausenden wird damit gebaut - Möbel, Bauelemente, sogar ganze Häuser. Aber dieses natürliche Material ist auch von vielen Feinden bedroht. In Spalten, Leimfugen, kleinen Rissen und Nischen legen Holzschädlinge ihre Eier ab, aus denen die gefrässigen Nachkommen schlüpfen.

Im 20. Jahrhundert schien die Lösung gefunden zu sein - die chemische Industrie brachte immer mehr und immer wirkunsvollere Holzschutzmittel auf den Markt, die nicht nur alle Lebewesen in allen Stadien abtöteten, sondern reichlich verwendet, auch einen guten, vorbeugenden Schutz boten.
In den letzten Jahren mußten wir aber erfahren, dass diese Giftstoffe auch dem menschlichen Organismus schaden können.
Ganze Familien mussten ihre durch Holzschutzmittel und Insektizide verseuchten Häuser verlassen ...

Anobium Punktatum und Hylotrupus Bajulus, besser bekannt unter ihrem volkstümlichen Namen Holzwurm, Hausbock, Totenuhr etc. -

Herkömmliche Holzschutzmittel greifen deren Eier meist nicht an. Die ausschlüpfenden Larven dieser kleinen, so harmlos wirkenden Käfer zerstören jährlich Millionenwerte durch ihre unersättliche Freßgier.

Seit 1930 wird das Gebälk skandinavischer Holzhäuser mit Heißluft behandelt.

In Untersuchungen wurde nachgewiesen, dass Käfer, Ei und Larve sicher abgetötet werden, wenn sie 60 Minuten einer Temperatur von 55 Grad C ausgesetzt sind. Bei dieser Temperatur zersetzt sich das tierische Eiweiß.
Der Nachteil ist, dass bei einfacher, kurzzeitiger Erhitzung Holz reißt und sich verziehen kann.

 

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